Die Genossenschaft WINZER SOMMERACH ist Arbeitgeber, regionaler Wirtschaftsfaktor und ein Aushängeschild des fränkischen Weinbaus.

Wissenswertes

Gründung 1901

Am 18.12.1901 gründeten 15 Sommeracher Winzerfamilien in einer „zahlreich besuchten Versammlung“ ihre Genossenschaft WINZER SOMMERACH. Als Initiatoren gelten der damalige Bürgermeister Vinzenz Weickert, der Ortsgeistliche und die Revisoren der örtlichen Spar- und Darlehenskasse. Mit der Eintragung in das Register beim königlichen Amtsgericht in Schweinfurt am 27.12.1901 bekam der genossenschaftliche Zusammenschluß seine rechtliche Basis.

 

Sommerach

»Der Ort an der Sonnenseite des Flusses«  so lautet die freie Übersetzung Sommerachs. Bereits im elften Jahrhundert glänzte der Sommeracher Wein in Urkunden aufgrund seiner vorzüglichen Güte. Stolze Bürgerhäuser und schmucke Fachwerkbauten bilden eine barocke Bilderbuchkulisse. Wenige Schritte von der Ortsmitte entfernt trifft man auf den imposanten historischen Giebel des Winzerkellers, der eindrucksvoll beweist, dass Lebensart und Atmosphäre des malerischen Örtchens vom Wein und seinen Winzern geprägt sind. Beinahe jede angestammte Familie im Ort hat mindestens einen Weinberg im Familienbesitz – ein über Generationen weitergegebener Erfahrungsschatz, den es zu bewahren gilt.

 

 

 
 
Weinlagen

Sommeracher Katzenkopf und Rosenberg, Escherndorfer Lump und Fürstenberg, Volkacher Ratsherr, Obereisenheimer Höll, Iphöfer Kalb, Wiebelsberger Dachs, Kammerforster Teufel, Oberschwarzacher Steige

 

Böden

An der Mainschleife entstanden die Böden aus Verwitterungen des oberen Muschelkalkes und sind je nach Standort durch den Fluss Main, aber auch durch Ablagerungen von Flugsanden geprägt. In den Steigerwälder Weinlagen wird der Boden von Gipskeupergestein geprägt, welches vor allem in Iphofen von Gipsbänken durchzogen ist.

 

Rebsorten:

Silvaner, Müller Thurgau, Riesling, Bacchus, Kerner, Scheurebe, Gewürztraminer, Rieslaner, Grauer Burgunder, Weißer Burgunder, Sauvignon Blanc, Schwarzriesling, Spätburgunder, Domina, Regent, Cabernet.

 

Familien und ihre Rebflächen

90 Familien bewirtschaften zurzeit 196 ha Rebfläche. Zehn Familien leben hauptsächlich von ihren Weinbergen, aber auch von Obst- und Spargelbau und der Landwirtschaft. In den übrigen Familien wird der Weinbau im Nebenerwerb betrieben und bietet in unserer ländlichen Region ein wichtiges Zusatzeinkommen.